Impuls

Mutter und Kind:
Im Sinnbild innigster Einheit
augenfällig die Zweiheit

 Die Mutter
aufrecht im Blau der Strenge
distanziert im Ausdruck der Autorität
die Augen Rückzugsgebiet des Wohlwollens
die Hand am Ball der Macht,
nicht klammernd, nicht zitternd,
mit Fingerspitzen balancierend.

 Das Kind
im Rot des Lebens
strampelt mit den Beinen
lächelt mir zu, mit einem Augenzwinkern
winkt mir mit Segen

Mutter und Kind
augenfälliges Sinnbild der Kirche
Zweiheit in der Einheit

Jürgen Bauer
Referent für Landwirtschaft und Umwelt an der KLVHS Petersberg

Nicht eine Einheitsreligion ist vonnöten,
sondern gegenseitige Achtung und Toleranz
der Gläubigen unterschiedlicher Religionen.
Was wir erstreben, ist nicht öde Gleichschaltung,
sondern Einheit in Verschiedenheit.
Jeder Versuch, die Traditionen zu ersticken,
die aus dem gemeinsamen Erbe stammen und von Klima und Umwelt bedingt sind,
ist nicht nur zum Scheitern verurteilt,
sondern ist ein Sakrileg.

Mohandas Karamchand Gandhi (Mahatma Gandhi) 1869 - 1948

Wunden kannst Du verbinden, und nach Beleidigungen kannst Du dich aussöhnen.
(nach Jesus Sirach 27,21)

Friede und Versöhnung sind ein Wunsch Gottes für alle Menschen. Friede ist möglich, wenn wir nicht auf Kosten anderer leben. Es gibt Situationen, in denen es nötig ist, miteinander zu streiten. Wichtig dabei ist, dass wir fair bleiben und versuchen, auch die anderen zu verstehen. Jesus will, dass wir uns versöhnen und Frieden suchen, wenn es Streit gibt. Frieden können wir nur gemeinsam schaffen.

(entnommen aus 'Gott mit neuen Augen sehen' Wege zur Erstkommunion)